Bahram Hemati

Oder auch Ali, wie ihn seine Freunde nennen, ist seit dem Sommer stolzer Teil der Squadra Rosatsch. Sein Ursprung liegt weit im Osten, genauer in Afghanistan. Er stand gerade kurz vor seinem Medizinstudium als er das Land verlassen musste und in der Schweiz Zuflucht fand. Er begann, trotz hängigem Flüchtlingsstatus, sogleich Deutsch zu lernen und sich auf dem Arbeitsmarkt umzuschauen. Sein mittlerweile fliessendes Deutsch erstaunt doch sehr, wenn man bedenkt, dass er erst seit zweienhalb Jahren hier weilt. In der Schweiz konnte er in seiner sportlichen Karriere übrigens auch schon einige Erfolge im Karate verzeichnen. Der 12-fache Medaillenträger errang seine letzten vier Medaillen in der Schweiz.

Als geschätzter Arbeitskollege liess er sich etwas ganz Spezielles einfallen:
Er kochte im Handumdrehen für die komplette Squadra seine Leibspeise von Zuhause. Einen ganzen Nachmittag beanspruchte er die Küche, damit knappe 35 Personen ein leckeres Essen auf dem Tisch hatten. Schade, konnten wir bloss eine halbe Stunde schlemmen, bevor die Arbeit wieder rief.